Alles im Keller –
vom Lesegut zum guten Wein

Der Herbst ist immer eine spannende Zeit. Jetzt zeigt sich, ob sich die viele Arbeit gelohnt hat. Kein Jahrgang ist wie der andere. In manchen Jahren sind wir sehr glücklich über unser Lesegut, in anderen wiederum stellt die Natur uns vor große Aufgaben. Wie auch immer, wir gehen mit viel Feingefühl ans Werk, wecken behutsam das Potenzial der Trauben und geben ihnen die Möglichkeit, sich zu guten Weinen zu entwickeln. Zu Weinen, wie Sie sie von uns kennen und lieben. Jedes Jahr wieder.

Abgeklärt –
vom klaren Saft zum moselleichten Wein

Nach so viel Arbeit im Weinberg haben unsere Trauben eine besondere Behandlung verdient. Um reintönige Weine mit feiner Fruchtaromatik zu erzielen, vergären wir nur den glasklaren Saft.

Dafür pressen wir die Trauben schonend und lassen den Most natürlich sedimentieren. Nach rund 24 Stunden haben sich die Trubstoffe abgesetzt und wir erhalten einen glasklaren Saft. Diese Form der Mostklärung ist die aufwendigste. Aber sie schont die Trauben und fördert die Qualität.

Ausbau im Holzfass –
mehr Körper und Aromen

KellerDiesem glasklaren Most fügen wir Hefen hinzu und lassen ihn rund 2 Monate im Edelstahltank vorgären. Ihre endgültige Reife erlangen die Weine in alten Eichenholzfässern. Hier bekommen sie mehr Körper und Geschmacksnoten. Das Ergebnis sind angenehme Weine mit ihrer typischen Aromatik aus der Rebsorte, der Lage und dem Boden. Weine mit unverwechselbarem Charakter. Ich nenne diese Weine moselleicht.

Reingeschmeckt – die Freude des Winzers

Wenn die Weine im Fass reifen und ich probiere, wenn einige Weine noch rau sind und Biss haben, andere bereits schon voller Aroma, dann weiß ich, wir haben wieder einen guten Jahrgang eingebracht. Dann ist es eine Freude, Winzer zu sein.